The Kick-Off

Das Spiel hat begonnen. Jetzt zeigt sich bei wem sich das ganze Training ausgezahlt hat.

Zwei Mal konnte ich mich nun schon mit den anderen Startern vergleichen. Das erste Mal in Sheffield, bei dem es nicht unbedingt gut für mich ausging. Das CWIF war ein Wettkampf bei dem es um jeden Versuch ging. Ein Flash bedeuteten 10 Punkte. Ein zweiter Versuch 7 und ein dritter und letzter gaben 4 Punkte. Am Ende waren es vier verschenkte Versuche und ein Top dass mich aus dem Halbfinale kickten. Im Nachhinein war es für den ersten Wettkampf der Saison kein schlechtes Ergebnis wenn man das große und starke Starterfeld betrachtet.

Der nächste Test war eine Woche später. Das Blocmaster Event in Pfungstadt. Mit über 500 Startern und darunter Namen wie Jongwon John, Jan Hojer, Jernej Kruder und Jakob Schubert war der Wettkampf vergleichbar mit einem Weltcup. 20 Boulder mussten geklettert werden. Umso schwerer das Problem, desto mehr Punkte wurden verteilt. Bei so einem Ansturm von Kletterern hatte ich die Befürchtung, dass es zu einem rießen Gerangel werden könnte. Da das Studiobloc aber eine rießen Halle ist und ein super Team hat, war das ganze kein Problem und man konnte jeden einzelnen der wirklich hoch qualitativen Boulder genießen.

 

 

Für das Finale wie im letzten Jahr hat es am Ende leider nicht gereicht, aber trotzdem kann ich mit meiner Leistung voll und ganz zufrieden sein.

 

 

Der eigentlich Showdown fand jetzt am Wochenende in Meiringen in Schweiz statt. Der erste Weltcup der Saison. Ich kann mich noch gut an den Weltcup dort vom letzten Jahr erinnern. Alles was ich damals an die Wand brachte war eine Bonus Wertung. Die restlich Zeit stand ich auf der Matte, oder versuchte mich an den Startgriffen zu halten …

Ich hoffte das es dieses Jahr nicht ganz so schwer geschraubt war und dass ich wenigstens einen der fünf Boulder toppen könnte. Nachdem ich aber 10 mal beim ersten Zug des ersten Boulders abgeflogen war, ahnte ich übles und in meinem Kopf kamen die Erinnerungen vom letzten Mal hoch. Beim zweiten Boulder, sagte man mir, hätte man anhand meiner Bewegungen ablesen können, was gerade in meinem Kopf abging. Somit war der Bann auch nach dem zweiten Problem noch immer nicht gebrochen. Erst nach dem dritten Boulder, einer Platte konnte ich den Bann durch einen „last second“ Top brechen! In den folgenden zwei Bouldern stellte ich mich weiterhin ziemlich ungeschickt an, konnte aber trotzdem im Gesamten drei Boulder toppen. Mit einer Wertung von 3 Tops in 17 Versuchen reichte es leider gerade mal für den 51. Platz. Nicht das beste Resultat wenn man bedenkt, wie viel Training und Zeit man dafür in Kauf nimmt.  Aber wie sagt man so schön: „Aus Fehlern kann man lernen!“ Und diese Fehler werden mir mit Sicherheit nicht in Asien bei den nächsten drei Weltcups passieren.

 

Ich wünsche euch allen Frohe Ostern und ein schönes Wochenende =D

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