2016

Was soll ich sagen? Das Jahr 2016 war ein voller Erfolg. Noch nie hatte ich so viel Zeit dem nach zu gehen, was ich im Moment am meisten liebe. Dem Klettern! Ein voller Erfolg heist aber nicht, dass es keine Tiefpunkte gab. Anstatt Griffe, hatte ich am Anfang der Saison zwei Krücken in der Hand, nachdem ich mir den Fußknöchel beim Trampolin springen komplett zerfetzt hatte. Auch bei den Wettkämpfen muss man sagen lief es nicht immer Rund. Aber so schlecht das Jahr auch begonnen hatte, am Ende wurde es immer besser. Süd Afrika, Innsbruck, Mumbai, Meiringen, Vail und München. Alles Städte, Länder und Kulturen, die ich vermutlich ohne meinen Sport nicht gesehen hätte. Und das alles in einem Jahr…

Meine Absoluten Highlights aus diesem Jahr waren Süd Afrika, Mumbai, Varazze, München und natürlich unser drei Monate Trip in den USA!

40°C an Weihnachten, Krokodile die 20 Meter vom Haus im Fluss dümpeln, unglaublich schöne Wellen in Jeffreys Bay und eine wunderschöne Landschaft! Ja ich glaub so lässt sich unser Familien Urlaub in Süd Afrika am Anfang des Jahres ganz gut beschreiben…

Trotz nicht so gelungenem Auftakt bei den Weltcups durfte ich nach Mumbai. Dort fand zum aller ersten Mal ein Weltcup statt. Wer schon mal in Indien war, der weiß, dass es nicht das perfekte Land zum klettern ist. Die Temperaturen sind erschreckend und von der  Luftfeuchtigkeit  will man gar nicht sprechen… Nichts desto trotz war der Wettkampf aus meiner Sicht ein super Event. Nicht weil ich zum ersten Mal ins Halbfinale klettern konnte, sondern weil alles perfekt organisiert und alle super motiviert waren. Das schlimmste sind die Tage vor so einem Wettkampf. Jeder zweite in Indien leidet an dauerhaften Magenbeschwerden und Übelkeit. Ob das jetzt am Wasser liegt, am Essen oder an der Luft kann ich nicht sagen. Vermutlich an allem! So lecker das Essen auf der Straße auch aussah, die Finger sollte man trotzdem davon weglassen. Wenn man also nicht krank wird, kann es immer noch passieren dass man überfahren wird. Normale zweispurige Straßen werden als achtspurige Autobahn genutzt, auf der alle kreuz und quer fahren. Ich habe leider nicht das Land Indien gesehen,sondern nur das innere der Stadt Mumbai und das Leben in dieser Stadt ist mehr als verrückt, aber auf jeden Fall ein Besuch wert.

Zwischen den Wettkämpfen fand ich auch die Zeit eine ganze Woche mit Freunden nach Varrazze zu fahren. Nach Varrazze fährt man eigentlich zum bouldern, da es zu der Zeit aber viel zu heiß war, entwickelte sich der Trip mehr zu einem Strandurlaub. Es war gut so eine Pause zwischen den Wettkämpfen zu finden. Den Kopf frei kriegen, abschalten und dem Körper eine Pause gönnen!

München! Der Run meines Lebens. Noch nie ist ein Wettkampf so gut gelaufen. Als 13. ins Halbfinale und am Ende ein 9. Platz. An diesen zwei Tagen spielte alles zusammen. Das Glück war auf meiner Seite, die Kraft war auf meiner Seite, genauso wie die Location und meine Freunde. Ich werde dieses Gefühl an diesem Wochenende nie vergessen. Danke München!!

Was soll ich viel zu unserem drei Monate Trip in den USA sagen… Ich habe schon jede Geschichte erzählt und fast alle Bilder veröffentlicht. Deshalb hier einfach nochmal die fünf schönsten Momente und Bilder!

Das war mein Jahr 2016! Ich hoffe es geht so weiter =D

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