The Canoe Trip

 

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Momentan befinden wir uns in Bishop Kalifornien. Ich würde aber gerne ein paar Tage zurück gehen und über unsere Tage auf dem Colorado River erzählen. Mein Cousin Peter hat mich vor einigen Monaten schon gefragt ob wir nicht Lust auf einen Kanu Trip hätten. Alle zwei Jahre organisieren Er und Freunde diesen Trip. Meistens besteht die Gruppe aus Familien und Freunden. Also eine sehr bunte Mischung von Jung bis Alt. Start der Tour war unterhalb des gigantischen Hoover Dam. Es ist wirklich beeindruckend wenn man in seinem kleinen zwei-Mann Kanu im Schatten dieser gigantischen Mauer sitzt. Rechts und links gehen die Berge des Canyon hoch, durch den sich der Fluss zieht. Jetzt ist es nicht so, das der Colorado River ein riesiger reißender Fluss ist. Man könnte es ehr mit einem See vergleichen, der eine leichte Strömung hat. Es sollte also sehr entspannt werden, was Kim und mir sehr gelegen kam. Wir waren Beide noch ziemlich platt und zerstört von den Tagen in Joe`s. Drei Tage Kanu Trip waren also genau das Richtige zum entspannen für uns.

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Keine 200 Meter nachdem wir in die Kanus gestiegen sind, hieß es „anlegen“. Wir waren etwas verwirrt und fragten uns, was denn jetzt schon wieder ist. Der Grund war eine heiße Quelle oder wohl ehr ein heißer Tunnel. Man steigt in einen stockfinsteren Tunnel, watet durch Knie tiefes, fast kochendes Wasser bis der Tunnel zu Ende ist und das Wasser im Berg verschwindet. Ich kann euch sagen, dieser Tunnel war besser als jede schwedische Sauna. Völlig verschwitzt ging es dann zurück und die Kanus.

Keine 10 Minuten später sind die nächsten Quellen aufgetaucht und so arbeiteten wir uns von Quelle zu Quelle um am Ende an den Strand anzukommen, wo wir die Nacht verbringen würden. Eine Nacht am Strand unter einem wunderschönen Sternenhimmel und Lagerfeuer. Man könnte sagen es war wie in einem typisch amerikanischem Freizeitlager, wie man es aus Filmen kennt. Nur eben schöner….

 

Der nächste Tag sah nicht viel anderst aus. Wir saßen in heißen Quellen, sind gewandert, haben gegessen und Bier getrunken. Der einzige Unterschied war das Wetter. Der Wind hatte sich gegen uns gestellt und wir mussten dieses Mal ernsthaft paddeln um an unserem nächsten Camp anzukommen. Am Camp angekommen gab es erstmal Lunch. Keine halbe Stunde später dann Kaffe und Kuchen und eigentlich direkt im Anschluss Abendessen. Es war also wie im Paradies.

Am dritten Tag mussten wir die letzte und längste Etappe hinter uns legen. Es hatte zum Glück aufgehört zu winden und wir konnten uns wieder treiben lassen. Das Highlight am letzten Tag war ein stillgelegter Wasserstand Messturm von dem man runter springen konnte. Für die ganz Mutigen gab es ein etwa 25 Meter hohes Stahlseil an dem man sich entlang hangeln und runter springen konnte. Wir gehörten nicht zu den Mutigen, was vermutlich auch besser war.

Es waren drei wirklich schöne und abwechslungsreiche Tage mit sehr coolen Leuten und witzigen Abenden.

Next Stop-> Bishop! We are psyched =D

(Thanks Alex for the pictures)

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