The Car

Man könnte sagen wir hatten eine sechstägige Odyssee die uns durch Höhen und Tiefen der Autowelt gezogen hat. Gedacht war das Ganze so, dass wir spätestens nach zwei Tagen einen wunderschönen SUV besitzen, mit dem es dann auf große Tour geht. Da haben wir aber leider falsch gelegen…. Um die ganze Geschichte erzählen zu können müssen wir ein Stück weiter zurück gehen und vielleicht noch ein paar Dinge besser erklären. Zuerst sollte man erklären wie so ein Autokauf hier abläuft. Es gibt hier eine super coole Seite, die Craigslist heißt, auf der man so gut wie alles finden kann was das Herz begehrt. Genau auf dieser Seite haben wir uns auf die Suche gemacht, um ein geeignetes Auto zu finden. Jetzt ist das aber nicht so, dass es ein oder zwei Autos in deiner Nähe gibt, sondern so circa 500! Also hieß es die richtigen rauspicken, anrufen, anmailen und vorbei schauen so lange sie Zeit hatten. Wir schauten uns also die ersten Autos an und fanden gleich zwei die vielversprechend aussahen. Wieder daheim packten wir unsere ganze Campingausrüstung zusammen und bemerkten schnell, dass die beiden Autos deutlich zu klein sind. Also suchten wir weiter. Hatten bei den nächsten Autos aber nicht wirklich Glück. „Everything works perfect“ dass ist wohl der Satz den wir am häufigsten in den letzten Tagen gehört haben. Wenn dann aber ein dünner Wasserstrahl aus einem Rohr kommt oder die Klimaanlage bei 35 °C nicht Funktioniert ist dass alles andere als „perfect“. So ging dass ganze dann fünf Tage lang. Das Haus meinen Onkels entwickelte sich quasi zu einer Schaltzentrale. Der Eine suchte nach den Autos, der Andere nach der Entfernung, nochmal ein Anderer machte sich schlau über das gefundene Auto und die vierte Person stellte den Kontakt her. Ich würde sagen wir waren ein wirklich gut eingespieltes Team nach etwas 15 Autos. Wir dachten schon wir bleiben die ganzen drei Monate in Kalifornien, aber am Abend des Fünften Tages war es dann endlich so weit und wir fanden das nahezu perfekte Auto. Abgesehen von ein paar kleinen Mängeln, wie zum Beispiel eine kleine Störung im Verriegelungssystem und ein paar Kosmetik Mängel im Inneren des Autos war alles in Ordnung. Wir haben es wirklich geschafft dass richtige Auto zu finden. Heute hieß es dann noch anmelden und die Versicherung abschließen bevor es dann übermorgen nach Colorado zum Bouldern geht.

It´s an Ford Explorer and his name is „Hobo“.

Zwischen dem ganzen Gesuche fanden wir trotzdem teilweise die Zeit das Leben und das schöne Wetter zu genießen =D

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